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  Kenia -Funzi Island
 
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3000 m Höhe erhebt sich aus einer Trockensavanne und wüstenähnlichen Landschaften. Oben, auf den Bergen, prägen kühle Hochlandwälder die Szenerie, die von tiefen Schluchten, den Luggas, durchbrochen wird. Diese Schluchten, die sich bei Regen in reißende Sturzbäche verwandeln können, enden an der Talsohle in bis zu 1 km breiten Flussbetten, ebenfalls Luggas genannt.

Man mag es kaum glauben, doch der Tierbestand hier ist enorm und besonders Vogelliebhaber werden begeistert sein. Obwohl die Wüste nicht enden wollend erscheint, gibt es doch immer irgendwo genügend Wasser. Jenes in den staubigen Milgis und Seiya Luggas aufzuspüren, darin sind neben den Wildtieren auch die ansässigen Rendille und die Samburu Weltmeister – egal wie trocken es ist.

Die Bezeichnung Kamel-Trekkings mag vielleicht etwas irreführend sein, denn im Grunde ist so ein Treck eine mehrtägige Weitwanderung mit Etappen von 8 bis 20 km, wobei die Kamele hauptsächlich als Lastentiere verwendet werden. Trotzdem sind meist ein oder zwei Reit-Kamele mit von der Partie, wo man bei Bedarf aufsteigen kann. Die täglich zurückgelegte Distanz variiert und hängt größtenteils von Ihrer körperlichen Verfassung und den zur Verfügung stehenden Rastplätze ab – man muss kein Leistungungssportler sein, um am Camel Trekking teilzunehmen, doch eine gewisses Maß an Belastbarkeit und Ausdauer ist von Vorteil. Es dauert eine Weile, bis man sich an den Tagesrhythmus des nomadischen Lebens gewöhnt, und sobald dies der Fall ist, wird der Kamel-Treck mit Sicherheit zur Erfahrung Ihres Lebens.

Der Großteil der jeweiligen Etappe wird immer in den frühen Morgenstunden in Angriff genommen, wenn es noch kühler ist und die Chancen gut stehen, Wildtiere zu erblicken. Kamele begleiten den Treck, denn sie transportieren Erfrischungen, das Gepäck sowie das Frühstück. Irgendwann am frühen Vormittag wird gehalten, um sich beim Frühstück zu stärken, oft begleitet von den Stimmen der Samburu, die fröhlich ihr Vieh weiden. Zwischenzeitlich ist auch schon das Camp abgebaut und das Gepäck auf die Lasten-Kamele gepackt. Bald holen die restlichen Guides sowie die Kamele den Wander-Treck ein und gemeinsam geht es Stück für Stück weiter, bis ungefähr zu Mittag ein Rastplatz gefunden ist. Alle, auch die Kamele, freuen sich darüber, dass die Strapazen für den Rest des Tages vorbei sind. Nach einem deftigen Lunch steht der Nachmittag zur freien Verfügung – einige bevorzugen eine Siesta, andere haben noch Energie, um eine Runde Fußball zu spielen. Wenn die Hitze des Tages der Abendkühle weicht, ist es Zeit, das Schlaflager aufzubauen, das aus einem komfortablen Campingbett mit dicker Matratze und einem Moskitonetz besteht – wahlweise unter freiem Sternenhimmel oder in einem Zelt. Die kühlere Abendluft ist perfekt für einen Spaziergang oder einen Sundowner irgendwo auf einem Hügel. Später, beim Zirpen der Zikaden, den sonoren Lauten der Kamele und dem Lachen der Samburu, wird das Abendessen unter dem freien Sternenhimmel zum schwer beschreibbaren Hochgenuss. Die Gastgeber Helen Douglas Dufresne, Pete Ilsley samt ihrer verlässlichen Samburu-Crew werden Sie umsorgen und sicherstellen, dass Ihre Safari zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.


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