|
Nur wenige Besucher verschlägt es nach Meru – daher können Gäste seine Naturschönheiten auch umso intensiver genießen. Der Park weist eine faszinierende Topografie auf und Sie können seinen einzigartigen Charakter am besten bei einem Morgenspaziergang auf einen der vielen kleinen Vulkankegel erkunden. Von dort aus hat man einen Ausblick auf viele kleine Flüsse, die von dichtem Galeriewald und Palmen gesäumt sind.
In diesem abgelegenen Gebiet zogen einst Joy und George Adamson die Löwin Elsa groß, deren Erlebnisse Vorlage für ihr Buch „Born Free“ war, und später auch als Film und Fernsehserie gelaufen ist. Es handelt sich dabei um die wahre Geschichte der verwaisten Löwin Elsa, die Joy, Ehefrau des berühmten Naturschützers und Rangers George Adamson, 1956 zur Aufzucht übernahm. Die beiden versuchten Elsa alle notwendigen Fähigkeiten beizubringen, um ohne menschliches Zutun wieder in der Wildnis überlebensfähig zu sein. Und siehe da, nach drei Jahren setzten die beiden Elsa aus und fand tatsächlich ein Löwenrudel, in das sie aufgenommen wurde.
Wer auf dem abenteuerlichen, staubigen Flugfeld landet, erhält vielleicht schon einen kleinen Vorgeschmack dessen, was ihn in Meru erwartet. Unter Umständen schreckt der Propellerlärm einen im Schatten der Äste dösenden Geparden auf oder einer der großen Elefantenbullen sucht überrascht das Weite. Es ist ein faszinierendes Land, wo neben gewaltigen Elefantenherden, Rhinozerossen, Löwen, Leoparden und einer bunten Vögelschar auch viele seltene Tiere zu Hause sind, die sonst nur noch in den Wüsten im Norden Kenias zu finden sind.
|