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Der Mount Elgon National Park liegt an der Grenze zu Uganda und bildet in beiden Ländern ein Dorado für Naturliebhaber. Baumsavanne, herrliche Wälder mit Bächen und Wasserfällen, Bambuswald und afro-alpine Moor- und Heidelandschaften mit Lobelien und Baumsenezien umgeben den zweithöchsten Berg Kenias.
In diesem dichten Urwald leben nicht nur Seidenaffen, Waldelefanten, Buschböcke, Leoparden und Büffel - gelegentlich kann man auch Wildschweine entdecken.
Der höchste Punkt des erloschenen Vulkans, dessen Caldera einen Durchmesser von 8 Kilometer misst, ist der Wagagai auf der ugandischen Seite mit 4.321 m, nur unwesentlich niedriger ist der Kraterrand auf kenianischer Seite mit 4.310 m.
Eine besondere Attraktion des Parks sind die bis zu 60 m langen unterirdischen Höhlen – die sogenannten „salt licks“-, die Elefanten geschaffen haben, um an die verlockenden salzhaltigen Mineralien zu gelangen und sich daran zu laben.
Eine der bekanntesten und leicht zugänglichen ist die Kitum-Höhle, in der sich auch Tausende von Fledermäusen zu Hause fühlen.
Für Bergwanderer ist der Mount Elgon mit seinen Felswänden, tiefen Schluchten, Bergseen, unberührten Wäldern und reichhaltiger Flora ein lohnendes Ziel.
Der markante Koitobus Peak kann in einer Tageswanderung vom Parkeingang auf kenianischer Seite bestiegen werden. Ein weiteres empfehlenswertes Ziel sind die heißen Quellen auf 4000 Metern Höhe.
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